Es wird wieder viel geredet ohne wirklich etwas zu sagen. Das ist natürlich unterhaltsam, führt aber in der Sache nicht weiter. Der britische Sci-Fi Schriftsteller Richard Morgan hat im Lauf des vergangenen Jahres an drei EA-Projekten mitgwirkt. Nach eigenem Bekunden handelte es sich bei den Projekten, ohne konkrete Namen zu nennen, ausnahmslos um Sci-Fi Titel.

Das englischsprachige Videospielportal Boomtown greift diese Äußerung auf und spekuliert über mögliche Titel wie Crysis oder Syndicate. Sollte ein renommierter Sci-Fi Autor an einem kommenden Syndicate beteiligt sein, wäre das überaus begrüßenswert. Richard Morgan ist bekannt u.a. für seine “Altered Carbon”-Reihe. Ihm wird zugeschrieben, gesagt zu haben: “Ich erzähle gewalttätige Geschichten über gewalttätige Konflikte zwischen gewalttätigen Menschen.” Er wäre damit für Syndicate gewiss der richtige Mann.

-Thorsten Albrecht

Today and tomorrow, Friday the 30th and Saturday the 31th of october Starbreeze Studios has a stay on this years Eurogamer Expo in London. Starbreeze Studios presents itself on the gamesindustry.biz Career Fair, wich is integral part of Eurogamer Expo.

Heute und morgen, also am Freitag den 30.- und am Sonnabend den 31. Oktober hält sich Starbreeze Studios auf der Eurogamer Expo 2009 in London auf. Starbreeze Studios präsentiert sich auf der gamesindustry.biz Karriere Messe, die ein integrierter Bestandteil der Eurogamer Expo ist.

-Christian Krecks

Bei Gamersglobal ist ein Beitrag von Thorsten Albrecht erschienen. Er erzählt euch in seinem User-Artikel, warum aus seiner Sicht Syndicate Wars zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist, und weshalb es – trotz teils unsolider Programmierung und rückständiger Grafik – auch heute noch eine Perle unter den Spielen ist.

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-Christian Krecks

Ob der Fortschritt des Projekts oder die Sicherheit der Finanzierung gesichert oder gefährdet ist, dazu wurde in den vergangenen Wochen leise spekuliert. Anlass dazu gaben Veröffentlichungen, in denen durchschien, daß es Änderungen im Modus der Finanzierug von Projekt RedLime gegeben hatte. Ein nun veröffentlichter Bericht zur Lage des schwedischen Entwicklers Starbreeze Studios bringt Licht ins Dunkel.

Vorab heißt es dort, Electronic Arts habe bereits mehr als die bei triple-A Titel branchenüblichen 100 Millionen Dollar in das Projekt investiert. Konkret ist von 150 Millionen Dollar die Rede. Allerdings hat die weltweite Krise auch bis zu EA durchgeschlagen. Klar, wer als Endkunde Hunger hat, kauft weniger Videospiele oder stellt Kaufentscheidungen zurück. Das spüren natürlich auch die Publisher und die Entwickler in ihren Kassen.

Offenbar hat es zwischen EA und Starbreeze im Sommer einen Deal gegeben, mit den bereitgestellten Mitteln erst das kommerziell verlässlichere Bourne-Projekt umzusetzen. Für Projekt RedLime hat Starbreeze nun gegen die Sicherheit, daß Electronic Arts das fertige Produkt bezahlen wird, Gelder bei einem Kreditgeber aufgenommen. Nach Fertigstellung von RedLime wird EA die Rechnung bei Starbreeze bezahlen und an die Vermarktung von dem gehen, was sich hinter RedLime verbirgt. Starbreeze nimmt anschließend das von EA für RedLime erhaltene Geld und zahlt seinen Kredit zurück. Dieses Finanzierungsmodell, im englischen completionbond agreement genannt, ist in der Filmbranche schon länger bekannt und hält seit kurzem auch in der Videospielindustrie Einzug.

EA ist sowohl von der Vorfinanzierung als auch von den Ausfallrisiken weitgehend entlastet. Würden Electronic Arts oder Starbreeze Studios nicht zahlen können oder wegen möglicher Vertragsverletzungen nicht zahlen wollen, sind offenbar beide Seiten und der Kreditgeber von einer Versicherung vor Ausfallrisiken geschützt.

Projekt RedLime hätte der Ursprünglichen Planung zufolge, in Übereinstimmung mit den bei Starbreeze Studios üblichen Entwicklungszyklen, bereits in diesem Sommer fertiggestellt werden sollen! Daß dann überraschend RedLime in der terminlichen Priorität hinter das recht kurzfristig akquirierte Bourne-Projekt zurückgestellt wurde, darüber hatten wir hier bereits berichtet.

Alles in Allem scheint es aber keinen Anlass zur Sorge zu geben.

-Thorsten Albrecht

Every Horse needs a name and for sure every Horse has a name. If we know it’s name or not, it doesn’t matter in the end. Still a Horse with no name is also Project RedLime. It’s nothing more to say about for know.

-Robert Grünhalm

Ich stehe mit meiner Einheit vor Vancouver. Der Auftrag lautet, ausgeliehene Wissenschaftler zurückzuholen. Ich habe bereits zuvor an zwei weiteren Standorten das Personal erfolgreich in Empfang genommen und in unser Forschungszentrum geleitet. Gegnerische Kräfte stellen bislang keine Probleme dar. Mein Hauptproblem sind Bugs, die ich in dieser Form bisher nur von der emulierten DOS-Box Version des Spiels kenne.

Einsatzbericht Nr. 1, Christian Ende

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I stand with my unit in Vancouver. Our mission is to retrieve loaned scientists. I have already brought the staff of two other locations back to our research center. Enemy forces are not yet Life Competence, my main problem are bugs that I know only by the DOS-box emulated version of the game so far.

Operational Report 1, Christian Out

Zeitschriften-Werbung/magazine-advertisment

Beim obligatorischen Prüfen der Suchanfragen, über die Nutzer auf unseren Blog aufmerksam werden, fallen mir seit Tagen die Bemühungen einiger(?) deutschsprachiger Nutzer auf, Informationen zu Werbung für Syndicate Wars im Allgemeinen und speziell zum “granatenstarken” Motiv mit dem biblischen Spruch “Geben ist seeliger denn Nehmen”, das wir auch bereits hier präsentiert haben, zu erlangen.

“It’s better to give than to receive” in Verbindung mit dem Bildnis der entsicherten Handgranate hatte im Endeffekt nicht viel zu tun mit dem Waffenarsenal des Spiels- dafür stellt es einen Bezug zur Kampagne des Spiels her, in dem ja die irren Kultisten und das korrupte Syndikat einen handfesten (Glaubens)krieg führen, auf dessen Weg nicht nur eine Menge Schlachten um die Hirne der Schäfchen geschlagen werden wollen, sondern in dessen Verlauf die Welt selbstredend an den Rand des Untergangs gebracht wird. Was aber im Moment viel wichtiger ist:

Lösungsansätze zur Finanzkrise

Es wurden verstärkt Fragen an uns herangetragen, wie man in Syndicate Wars Banken ausrauben kann. Selbstredend raubt das Syndikat Niemanden aus. Es beschafft sich kurzfristig Finanzmittel. Das ist ganz was anderes. Zuerst einmal sei gesagt, die Bankgebäude sind sehr groß und können entgegen anderslautender Gerüchte definitiv betreten werden. Sie haben an einer(!) Seite des Gebäudes drei großzügig angelegte (Mit Stufen) Eingangstüren.

Je nach örtlicher Sicherheitslage ist die Bank unbewacht oder gesichert. Es ist von der diplomatischen Situation abhängig, ob unsere Agenten die Bank unbehelligt (mit verdeckten Waffen) betreten können oder sich durch direkte Maßnahmen Zutritt verschaffen müssen. Grundsätzlich gehe man, wenn die Lage geklärt ist, in respektablem Abstand zum Gebäude mit seinen Agenten in Wartestellung. Mit einem Agenten, der eine Sprengladung trägt, betrete man nun die Bank. Im Innern angekommen wähle man (blind) eine Sprengladung aus und lege sie ab.

Wenn ihr es geschafft habt mit dem Agenten zurück auf die Straße zu spurten und einen bestimmten Sicherheitsabstand herzustellen, seht ihr nun die Bank in sich zusammenstürzen. Aus den kurzzeitig brennenden (vorsicht)  und rauchenden Trümmern des Gebäudes könnt ihr nun die Koffer mit der Beute aufsammeln. Ob es in den entsprechenden Gebäuden jeweils etwas zu holen gibt, wird Euch vorab in der Missionsbesprechung mitgeteilt. Auf Verdacht zu sprengen rentiert sich oft nicht. Sprengladungen sind sehr teuer.

-Christian Krecks

So  i managed to get Dos Box up and running on my system finally. I logged in to my Eurocorp client quickly and sent some drones to the field. Some old stuff, but now the missions feel much less stressful than they felt ten years ago. The game feels predictable and easy to figure out. But it still feels intense and augmentative.

Funny: I noticed there is one strategic defense sattelite cruising in stationary orbit over capital cities, as over Rome, for example.

______deutsch/englisch_________english/german________

Ich habe es tatsächlich geschafft Dos Box einzurichten und spiele seit kurzem wieder Syndicate Wars. Schnell loggte ich mich in meine Eurocorp Steuerzentrale ein und entsendete einige Dronen auf das Gefechtsfeld. Ich empfinde das Spiel als weit weniger aufreibend als vor zehn Jahren. Es ist berechenbar und vorhersehbar. Allerdings hat es nichts von seiner packenden atmosphärischen Dichte verloren.

Randnotiz: Wie mir wieder in Erinnerung gerufen wurde, verfügen große Metropolen, wie beispielsweise Rom, über strategische Verteidigungssatteliten, die in stationärer Umlaufbahn verharren.

-Christian Krecks

Seit Mittwoch dem 19. August 2009 läuft die Gamescom, die größte Messe Europas für Computerspiele und Unterhaltung in Köln. Seit heute ist sie auch für Verbraucher geöffnet. Zahlreiche Hersteller und Publisher zeigen ihre Produkte und Neuheiten. Electronic Arts hat bereits am 18. August eine große Pressekonferenz abgehalten. Hinweise, daß auf dieser Messe irgendetwas neues zum Project RedLime in Erfahrung gebracht werden kann, gibt es bisher nicht.

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Europes largest fair for videogames and entertainment, Gamescom in Cologne, startet on Wednesday the 19th of august 2009. Today Gamescom opened for publicity. Many developer and publisher present their products and inventions. Electronic Arts held a press conference still on tuesday the 18th of august. Until now it seems there is nothing Project RedLime related to be published on this fair.

-Christian Krecks

Ich habe beim obligatorischen Gegenprüfen der Suchanfragen, über die Nutzer auf unseren Blog stoßen, eine spannende Entdeckung gemacht. Neben Verweisen auf diese Site und auf eine weiterhin erschlagende Masse anderer Websites mit “Games”- oder Spielefokus, auf denen unter ferner liefen die Notizen im Stile von “Jemand entwickelt laut Bla angeblich ein neues Syndicate. Punkt.” in Archive abgelegt werden, fand ich einen wirklich überraschend schönen Beitrag zu Syndicate auf der Website Polyneux.

Dort haben offenbar mehrere Personen mindestens genauso wie wir hier im “strategischen Oberkommando” des Playsyndicate Blogs einen Narren an diesem legendären Titel gefressen. Das beste aber ist, sie teilen das der Welt auch hemmungslos mit. Sie schreiben nicht nur viel, sondern auch leidenschaftlich und bieten dabei nicht nur profunde Kenntnis sondern auch interessante Exkurse um das Hauptthema herum. Schön zu lesen und bereichernd. Auch den Anstoß zu William Gibson, Autor von Neuromancer, einem mutmaßlichen Stil-Paten für die Kulisse des Spiels Syndicate und womöglich Erfinder des Begriffs “Cyberspace”, habe ich noch dankbar mitnehmen können. Ich gebe hiermit eine klare Lese-Empfehlung.

-Christian Krecks